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Herzlich Willkommen

Was für ein Schmerz

Ich muss es aufschreiben, weil es sonst einfach zu sehr schmerzt. Und außerdem ist es mir wichtig.
Am 06. Februar diesen Jahres wurden wir von der unerwarteten Geburt von Löckchen überrascht.
Und heute, am 02. Mai wurden wir von ihrem Tod überrascht.

Dazwischen lag ein großes Abenteuer…für Löckchen und auch für uns. Wobei sie als Flaschenlamm, im Haus aufgezogen, viele Namen hatte…Schnuckeltier, Hufi, Schäfchen. Anfangs bekam sie alle zwei Stunden ihre Milchflasche, später “nur” noch 4 Mal täglich, sie rief immer unermüdlich, dass man sich doch beeilen möge. Aber nun ruft sie nicht mehr, nie mehr. Und es ist gerade wirklich schwer an diese vielen tollen Momente mit dem kleinen Schaf zu denken, weil da dieser Schmerz ist…und mit ihm dieser nagende Zweifel, ob wir vielleicht etwas falsch gemacht haben, etwas übersehen haben. Und leider hilft gegen diesen Zweifel und Schmerz auch nicht, dass man weiß, dass so etwas bei Flaschenlämmern durchaus vorkommen kann. Denn was bringt einem die Statistik, wenn das kleine Lamm in Deinen Armen liegt und seine letzten Atemzüge macht…es hatte doch sein Schafleben noch vor sich.

Der Schmerz bleibt…und die Erinnerung an das tollste kleine Schaf der Welt…unser Löckchen, Schnuckeltier, Hufi…machs gut, kleines Ding.

[Update 06.05.2021] Es ist ein komisches Gefühl, wenn ich morgens raus gehe, um die Schafe zu füttern. Löckchen war immer die erste an der Stalltür…und ich hatte ja die Milchflasche dabei. Beides ist nicht mehr und das fühlt sich komisch an. Und so zieht sich diese Lücke durch den Tag.

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Thema von Anders Norén

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